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Sankt Michael erhält 1961 eine neue Glocke


Nachdem der Kirchenvorstand sich zunächst für eine
c-Glocke entschieden hatte, wurde dieser Beschluß aus umstrittenem Grund im Februar 1961 zugunsten einer
f-Glocke geändert.

Das gesamte Kirchspiel Kirchbrak brachte in den Monaten Mai und Juni 1961 durch Sammlungen und Spenden
6500 DM auf.

Die Beschaffung der neuen Glocke einschließlich der Nebenkosten (elektr. Läuteanlage, Joch für die f-Glocke, neues Joch und Umhängung für die g-Glocke, Maurer- und Transportarbeiten) kam zusammen auf 10.800 DM. Der fehlende Betrag wurde durch eine Baubeihilfe der Landeskirche beschafft.

Am 08.09.1961 wurde die Glocke von der Firma Rincker in Sinn/Dillkreis gegossen. An diesem Glockenguß nahmen 52 Personen aus dem Kirchspiel und vom Kreiskirchenrentamt Bodenwerder teil.

Am 19.09. fand vor der Kirche die feierliche Begrüßung der neuen Glocke statt. Dabei wirkten der Schul- und Posaunenchor mit.

Die Weihe der Glocke erfolgte am 01. Oktober am Erntedanktag in einem Festgottesdient. An der Gestaltung des Gottesdienstes waren der Frauenchor, der Männergesangverein, der Schulchor, der Flötenkreis und der Posaunenchor beteiligt.

Am 19. Dezember 1961 fand dann die amtliche Revision der neuen Glocke statt. Zusammenfassend stellte Herr Hardege Fest: "Man kann sagen, daß hier ein hervorragender Zuguß erfolgt ist; eine bessere Verbindung von älteren Glocken mit einer neuen kann man sich nicht vorstellen."

Der Durchmesser (unten) beträgt, 1,14 m und das Gewicht 883 kg.
Auf dem Mantel ist St.Michael abgebildet, und die Inschrift lautet: "Siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende. Ev.-luth Kirchengemeinde st. Michael Kirchbrak."