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Die Untere Mühle

im Wickenser Erbregister von 1550 erwähnt

wird da als eine Hägermühle bezeichnet und die Herrn von Grone sämtlich sind die Häger/Junker, denen die "Urkunde", einen Geldbetrag und einige andere Rechte zustanden.

Die Mühle wird 1650 nach dem 30-jährigen Krieg unrechtmäßig ohne Zustimmung der Hägerjunker v.Grone an das Herzogliche Amt in Wickensen verkauft.

1694 erwirbt der Schatzrat von Grone in Westerbrak die Untere Mühle für 800 Taler. Sie wird aber 1840 von dem Legationsrat von Grone wegen finanzieller Sorgen für 2050 Taler an den Justitiar Wichmann in Eschershausen verkauft. Sie bleibt im Besitz dieser Familie und ihrer Erben, bis 1931 unter Adolf Bense die Mühle in Konkurs geht.

Die danach folgenden Eigentümer sind Schwekendiek und Arste, beide von Eschershausen, dann Otto Schmieder und Karl Rentsch.

Unter diesem letzten Besitzer wurde der Mühlenbetrieb endgültig stillgelegt und so endet damit die Geschichte der Kirchbraker Mühlen. Um so wichtiger erscheint es, ihre Geschichte festzuhalten, damit sie nicht ganz und gar in Vergessenheit gerät.

Die Müller treten in der Geschichte Kirchbraks oft als wichtige und bemerkenswerte Persönlichkeiten auf, sowohl in der Dorfgemeinschaft wie auch in den häufigen Auseinandersetzungen mit der Gutsherrschaft.