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Chronik der Maschinen-Fabrik (Blankschmiede) in Osterbrak

 

Gründer der Maschinen-Fabrik Osterbrak war

Joh., Friedr., Heinr,, Chr.. Wilhelm Müller,
geb 11.05.1810 zu Kirchbrak -Haus Koppenhagen, (heute Oberdorf Nr. 7)

[die dazugehörende Schmiede wurde zum Wohnhaus umgebaut (Fam. Lange)]
00 mit Justine Domes, die vom größten Vollmeierhof in Lüerdissen stammte
('26.11.1822 + 02.05.1896) Wilhelm starb am 22.01.1881.

Wilhelm Müller war länger in der Fremde gewesen, war strebsarn und unternehmungslustig. Um das Jahr 1850 errichtete er im Tal nach Breitenkamp (Eichhagen) einen durch Wasserkraft betriebenen großen Schmiedehammer. Die Anlage eines Stauteiches ist heute noch im Gelände sichtbar. Da diese Wasserkraft nicht stark genug und unregelmäßig war, tauschte er mit Herrn v Grone seine Länderein (den sog. Schmiedegarten am Grasweg, heute Siedlungsgelände) und die an der Straße nach Breitenkamp gelegene Wiese gegen Gelände in Osterbrak ein, um dort eine zu damaliger Zeit sehr großzügige Anlage zu schaffen, die eine Maschinenfabrik, Eisengießerei, ein Sägewerk, Dreschmaschine und Landwirtschaft umfasste. Es ist erstaunlich, das dieses ohne nennenswertes Kapital, lediglich durch großen Fleiß, geschaffen werden konnte. Das Gelände, auf dem die Gebäude errichtet wurden  war bis dahin Unland gewesen.

Sohn Heinrich, tüchtiger Fachmann ohne große kaufmännische Veranlagung, übernahm die Firma, konnte das Anwesen aber nicht halten (sein Sohn Henri starb, keine 20 Jahre alt) und es ging Ende der 90er Jahre in andere Hände über.

Ein Bruder Heinrichs

August ( " 09.02 1850 + 30.11.1931)
00 Johanne Meyer aus Holzen (* 01. 03.1859 + 06.07.1916)

übernahm 1878 die "Obere Mühle" in Kirchbrak
(nach dem Tod seines Onkels, Heinr., Friedr. August Müller).

Im Laufe der Zeit entwickelte sich diese Mühle zu einer großen Holzwarenfabrik , die über 100 Jahre Im Besitz der Familie Müller blieb.