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Heft 27: Kapitel 17
Übernahme der Gastwirtschaft "Zur Linde" durch Familie Jütte


Eine Dokumentation von Herrn Hans Hölscher 


198o pachtete dann Peter Jütte die "Linde" und begann mit den dringend nötigen Renovierungen. So wurde der im oberen Stockwerk liegende Saal zur Wohnung umgebaut, da er als Tanzboden nicht mehr den polizeilichen Bedingungen entsprach.

Endlich konnte am 24 April 198o der Wirtschaftsbetrieb eröffnet werden. 1983 erwarben dann Jüttes die "Linde"von Wilhelm Schottel als Eigentum. Von da an ging die Entwicklung stetig aufwärts. Sie verdankte sie
dem Umstand, daß der Wirt selber gelernter Koch war und infolgedessen die "Linde" bald den Ruf eines guten Speiselokals erhielt. Weit über die engeren Grenzen hinaus warb sie für ihre "gutbürgerliche Küche" (Hier steht der Chef noch selbst am Herd")

199o erwarben Jüttes das gegenüber liegende Grundstück ass.Nr.11, die ehemalige Klünkerstelle von den v.Grone, Kirchbrak und richteten es als Pension ein. (Pension Erika") Damit wurde einer steigenden Nachfrage des Fremdenverkehrs Rechnung getragen.

Nach wie vor bestand in der Bevölkerung das Bedürfnis nach einem Gesellschaftsraum mit gesicherter Bewirtschaftung.1995 wurde diese Lücke durch den Neubau eines Saales unmittelbar neben dem Gasthaus geschlossen. Der neue Gesellschaftsraum bietet Platz für 80 Personen.

Durch die Schließung der Gaststätte Specht/Langeloh 1996 war der Gesangverein "Germania"Kirchbrak heimatlos geworden und suchte und fand in der "Linde" neben dem Turn-und Sportverein eine Unterkunft.

Nach manchen guten und schlechten Zeiten in seiner über 3oo-jährigen Geschichte ist nun der alte "Obere Krug", die jetzige "Linde" ein wesentlicher Bestandteil der dörflichen Gemeinschaft geworden, würdig der Tradition seiner geschichtlichen Vergangenheit.