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Heft 19: Kapitel 1
Die Drei vom Bahnhof


Eine Dokumentation von Herrn Hans Hölscher 


Die Drei vom BahnhofDie Drei, das waren Willem, de graute Theo, und der lüttje Karl. Willem, Wilhelm Schünemann aus Rühle, seines Zeichens Bahnhofsvorsteher in Kirchbrak, de Graute, Theodor Brünig, Steinhauer, langjähriges Gemeinderatsmitglied und weithin bekannt durch seine "Dönekens", Karl, "Blitzkäse", Karl Keese, bekannt durch seinen Spruch "das muß gehn wie der Blitz", arbeitete zusammen mit Theo im Steinbruch, dazu war er als Gemeindediener mit der Ausrufeglocke tätig. Am Bahnhof trafen sie sich nach Feierabend, dort entstanden ihre "Dönekens" und heckten sie so manchen Streich aus. In einer Tageszeitung erschienen sie vor Jahren in Plattdeutsch (verfaßt von Kurt Klages). Sie sollen hier des besseren Verständnisses wegen in Hochdeutsch wiedergegeben werden. Alle drei ruhen schon seit Jahren auf dem Friedhof, aber sie bleiben als unsere Dorforiginale unvergessen.