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Heft 16: Kapitel 10
Holzungen des Hauses Homburg (Wälder)


Eine Dokumentation von Herrn Hans Hölscher 


(auszugsweise wiedergegeben)

Der Vogler ist ein Buchenholz von hohen Buchenmastholz, von dem Teybock (Forstortbezeichnung) bis auf die Westerwabke (Bach) eine gute halbe Meile Weges lang und beinahe 1 halbe Meile breit, hat auch allerlei grob Wildbret von Hirschen, Rehen und Schweinen, und Illustr. (Herzog) hat die Jagd allein. Wenn volle Mast vorhanden, haben 1ooo Schweine volle Mast darin.

Das Hallerholz ist ein geringes Jungeichenholz und hat oben nach dem Ith hin etliche Buchen, ist innerhalb 2o Jahren erst gehegt (gepflanzt), ist ungefähr bis an die Ecke drei Morgen lang und zwei Morgen breit. Wenn Mast vorhanden, pflegen die von Halle diese zu dingen (mieten) um die Gebühr. Wildbret ist nicht darin vorhanden, allein daß des Herzogs Jäger bisweilen einen Hasen darin fängt. Die Grashude (Weiderecht) haben die von Halle darin.

Der Ith ist eine Steinklippe ungefähr drei Viertel Meile Weges lang und an etlichen Orten zwei Morgen, an etlichen aber einen Morgen breit, hat ziemliche Trachtbuchen (fruchttragende), gehet an zwischen Hunzen und Dielmissen an Wrendkers Holz bis an den Mühlenborn oberhalb von Holzen.